Gude Speisen

Gude Tipps

Einkauf und Ernährungstipps

Ich bin fest davon überzeugt, dass gutes Essen nicht kompliziert sein muss.
Eine bewusste und vielfältige Ernährung ist die beste Medizin für deine Darmflora.
Gesundes Essen hat einen großen Einfluss auf die Gesundheit und unser Wohlbefinden.
Hör auf Dein Bauchgefühl.

Großeinkauf

Der Naturhof Schwab ist mein Tipp um seine Vorräte aufzufüllen.

Hier gibt es viele tolle Dinge die einfach nicht fehlen dürfen. Zum Beispiel Nüsse, Öle, Trockenfrüchte, Reis, Nudeln, Mehle, Linsen und Erbsen.

Trockenfrüchte geben natürliche Süße und Nüsse liefern gesunde Fette. Reis und Nudeln sättigen zuverlässig und sind gut mit frischen Lebensmitteln kombinierbar.

Selber kochen

Wer selbst zum Topf greift, weiß genau, was auf den Teller kommt. Keine versteckten Zucker- oder Fettfallen, dafür pure Kontrolle über die Zutaten.

Selberkochen bedeutet: frische Kräuter statt Geschmacksverstärker, hochwertiges Öl statt Fertigfett und vor allem – richtigen Genuss.

Und das Beste: Es macht Spaß und entschleunigt.

Frische Zutaten

Frische Zutaten sind das A und O für ein leckeres Essen.

Eine knackige Möhre, duftendes Basilikum aus dem Topf oder ein saftiger Apfel direkt vom Baum – sie bringen Farbe, Vitamine und dieses besondere Etwas auf den Teller.

Sie stecken voller Vitamine, schmecken intensiver und bringen genau das, was Fertigware niemals kann: echten, unverfälschten Geschmack.

Bio, regional, frisch – das klingt oft nach Mehraufwand, ist es aber gar nicht!

Auf Ballaststoffe achten

Ballaststoffe sind die Faserstoffe in pflanzlichen Lebensmitteln, die unser Körper nicht verdauen kann.

Klingt erstmal unspektakulär, ist aber wahre Zauberei: Sie quellen im Darm auf, halten uns lange satt, regen die Verdauung an und sind das absolute Lieblingsfutter für unsere guten Darmbakterien.

Kurz gesagt: Wer Ballaststoffe isst, tut seinem Darm etwas richtig Gutes.

Die 80%-Regel

In Okinawa, einer der gesündesten Regionen der Welt, kennt man einen einfachen Satz: Hara Hachi Bu – „Iss, bis du zu 80% satt bist.“

Die Idee dahinter: Dein Sättigungsgefühl kommt erst etwa 20 Minuten nach dem Essen im Gehirn an. Hörst du bei 80% auf, vermeidest du das unangenehme Völlegefühl und isst genau die Menge, die dein Körper wirklich braucht. Das fördert nicht nur die Verdauung, sondern hilft auch, langfristig gesund und ausgeglichen zu bleiben.

Saisonale Lebensmittel

Lebensmittel Saisonkalender

Saisonkalender – Was wann in Deutschland reif ist

Lebensmittel, die bei uns gerade reif sind, schmecken nicht nur viel intensiver,
sie sind auch günstiger, müssen weniger weit transportiert werden und schonen somit das Klima.

JanuarFebruarMärzApril
Feldsalat, Grünkohl, Lauch, Möhren, Pastinaken, Rosenkohl, Schwarzwurzeln, Steckrüben, Topinambur, Chicorée, Endivie

Äpfel (Lagerware), Birnen (Lagerware), Nüsse (Lagerware)

Feldsalat, Grünkohl, Lauch, Möhren, Pastinaken, Rosenkohl, Schwarzwurzeln, Steckrüben, Topinambur, Chicorée, Endivie

Äpfel (Lagerware), Birnen (Lagerware)

Bärlauch, Feldsalat, Grünkohl, Lauch, Möhren, Pastinaken, Radieschen, Spinat, Endivie

Äpfel (Lagerware), Rhabarber (erstes Treibhaus)

Bärlauch, Lauch, Möhren, Radieschen, Rhabarber, Spinat, Spargel (weiß), Frühlingszwiebeln, Rucola, Kopfsalat (früh)

Rhabarber

MaiJuniJuliAugust
Blumenkohl, Brokkoli, Erbsen, Kohlrabi, Mangold, Möhren, Radieschen, Rhabarber, Spargel (weiß/grün), Spinat, Kopfsalat, Eichblattsalat, Lollo Rosso, Rucola

Erdbeeren (erste Freilandware), Rhabarber

Blumenkohl, Brokkoli, Erbsen, Gurken, Kohlrabi, Mangold, Möhren, Radieschen, Spargel, Spinat, Zucchini, Kopfsalat, Eichblattsalat, Lollo Rosso, Rucola

Erdbeeren, Johannisbeeren, Kirschen (Süßkirschen), Himbeeren (frühe), Heidelbeeren (frühe)

Auberginen, Blumenkohl, Brokkoli, Erbsen, Fenchel, Gurken, Kartoffeln (neu), Kohlrabi, Mangold, Möhren, Paprika, Radieschen, Tomaten, Zucchini, Kopfsalat, Eichblattsalat, Lollo Rosso, Rucola

Johannisbeeren, Kirschen, Heidelbeeren, Himbeeren, Pfirsiche, Aprikosen, Nektarinen, Brombeeren (frühe), Pflaumen (frühe), Stachelbeeren

Auberginen, Blumenkohl, Brokkoli, Erbsen, Fenchel, Gurken, Kartoffeln, Kohlrabi, Kürbis (früh), Mangold, Möhren, Paprika, Radieschen, Tomaten, Zucchini, Kopfsalat, Eichblattsalat, Lollo Rosso, Rucola

Brombeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Pflaumen, Pfirsiche, Trauben (frühe), Äpfel (frühe Sorten wie Alkmene), Birnen (frühe Sorten), Zwetschgen

SeptemberOktoberNovemberDezember
Auberginen, Blumenkohl, Brokkoli, Fenchel, Gurken, Kartoffeln, Kohlrabi, Kürbis, Lauch, Mangold, Möhren, Paprika, Pastinaken, Pilze (Wild), Radieschen, Tomaten, Zucchini, Eichblattsalat, Lollo Rosso, Rucola, Endivie

Äpfel (Hauptsaison!), Birnen (Hauptsaison!), Brombeeren, Pflaumen, Quitten, Trauben (Hauptsaison!), Zwetschgen, Holunderbeeren, Sanddorn, Aroniabeeren

Blumenkohl, Brokkoli, Fenchel, Grünkohl, Kartoffeln, Kohlrabi, Kürbis, Lauch, Mangold, Möhren, Pastinaken, Pilze (Wild), Rosenkohl, Rote Bete, Schwarzwurzeln, Steckrüben, Topinambur, Endivie, Radicchio, Chicorée

Äpfel, Birnen, Quitten, Trauben (späte Sorten), Hagebutten, Nüsse (frische Walnüsse, Haselnüsse), Aroniabeeren

Feldsalat, Grünkohl, Kartoffeln, Kürbis, Lauch, Möhren, Pastinaken, Rosenkohl, Rote Bete, Schwarzwurzeln, Steckrüben, Topinambur, Endivie, Radicchio, Chicorée

Äpfel (Lagerware), Birnen (Lagerware), Quitten (Lagerware), Nüsse (Lagerware

Feldsalat, Grünkohl, Lauch, Möhren, Pastinaken, Rosenkohl, Schwarzwurzeln, Steckrüben, Topinambur, Chicorée, Endivie

Äpfel (Lagerware), Birnen (Lagerware), Nüsse (Lagerware)

Gemüse & Salat: Feldsalat, Grünkohl, Lauch, Möhren, Pastinaken, Rosenkohl, Schwarzwurzeln, Steckrüben, Topinambur, Chicorée, Endivie
Obst: Äpfel (Lagerware), Birnen (Lagerware), Nüsse (Lagerware)

Gemüse & Salat: Feldsalat, Grünkohl, Lauch, Möhren, Pastinaken, Rosenkohl, Schwarzwurzeln, Steckrüben, Topinambur, Chicorée, Endivie
Obst: Äpfel (Lagerware), Birnen (Lagerware)

Gemüse & Salat: Bärlauch, Feldsalat, Grünkohl, Lauch, Möhren, Pastinaken, Radieschen, Spinat, Endivie
Obst: Äpfel (Lagerware), Rhabarber (erstes Treibhaus)

Gemüse & Salat: Bärlauch, Lauch, Möhren, Radieschen, Rhabarber, Spinat, Spargel (weiß), Frühlingszwiebeln, Rucola, Kopfsalat (früh)
Obst: Rhabarber

Gemüse & Salat: Blumenkohl, Brokkoli, Erbsen, Kohlrabi, Mangold, Möhren, Radieschen, Rhabarber, Spargel (weiß/grün), Spinat, Kopfsalat, Eichblattsalat, Lollo Rosso, Rucola
Obst: Erdbeeren (erste Freilandware), Rhabarber

Gemüse & Salat: Blumenkohl, Brokkoli, Erbsen, Gurken, Kohlrabi, Mangold, Möhren, Radieschen, Spargel, Spinat, Zucchini, Kopfsalat, Eichblattsalat, Lollo Rosso, Rucola
Obst: Erdbeeren, Johannisbeeren, Kirschen (Süßkirschen), Himbeeren (frühe), Heidelbeeren (frühe)

Gemüse & Salat: Auberginen, Blumenkohl, Brokkoli, Erbsen, Fenchel, Gurken, Kartoffeln (neu), Kohlrabi, Mangold, Möhren, Paprika, Radieschen, Tomaten, Zucchini, Kopfsalat, Eichblattsalat, Lollo Rosso, Rucola
Obst: Johannisbeeren, Kirschen, Heidelbeeren, Himbeeren, Pfirsiche, Aprikosen, Nektarinen, Brombeeren (frühe), Pflaumen (frühe), Stachelbeeren

Gemüse & Salat: Auberginen, Blumenkohl, Brokkoli, Erbsen, Fenchel, Gurken, Kartoffeln, Kohlrabi, Kürbis (früh), Mangold, Möhren, Paprika, Radieschen, Tomaten, Zucchini, Kopfsalat, Eichblattsalat, Lollo Rosso, Rucola
Obst: Brombeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Pflaumen, Pfirsiche, Trauben (frühe), Äpfel (frühe Sorten wie Alkmene), Birnen (frühe Sorten), Zwetschgen

Gemüse & Salat: Auberginen, Blumenkohl, Brokkoli, Fenchel, Gurken, Kartoffeln, Kohlrabi, Kürbis, Lauch, Mangold, Möhren, Paprika, Pastinaken, Pilze (Wild), Radieschen, Tomaten, Zucchini, Eichblattsalat, Lollo Rosso, Rucola, Endivie
Obst: Äpfel (Hauptsaison!), Birnen (Hauptsaison!), Brombeeren, Pflaumen, Quitten, Trauben (Hauptsaison!), Zwetschgen, Holunderbeeren, Sanddorn, Aroniabeeren

Gemüse & Salat: Blumenkohl, Brokkoli, Fenchel, Grünkohl, Kartoffeln, Kohlrabi, Kürbis, Lauch, Mangold, Möhren, Pastinaken, Pilze (Wild), Rosenkohl, Rote Bete, Schwarzwurzeln, Steckrüben, Topinambur, Endivie, Radicchio, Chicorée
Obst: Äpfel, Birnen, Quitten, Trauben (späte Sorten), Hagebutten, Nüsse (frische Walnüsse, Haselnüsse), Aroniabeeren

Gemüse & Salat: Feldsalat, Grünkohl, Kartoffeln, Kürbis, Lauch, Möhren, Pastinaken, Rosenkohl, Rote Bete, Schwarzwurzeln, Steckrüben, Topinambur, Endivie, Radicchio, Chicorée
Obst: Äpfel (Lagerware), Birnen (Lagerware), Quitten (Lagerware), Nüsse (Lagerware)

Gemüse & Salat: Feldsalat, Grünkohl, Lauch, Möhren, Pastinaken, Rosenkohl, Schwarzwurzeln, Steckrüben, Topinambur, Chicorée, Endivie
Obst: Äpfel (Lagerware), Birnen (Lagerware), Nüsse (Lagerware)

Ernährung und Gesundheit

Gesundes Essen – Gesunder Darm

Hör auf Dein Bauchgefühl

Gude Darmgesundheit

Eine gute Darmgesundheit ist grundlegend, denn unglaubliche 80% unserer Immunzellen sitzen direkt im Darm. Das bedeutet: Wenn es deinem Darm gut geht, geht es auch dir gut.

Knackpunkt

Ein entscheidender Knackpunkt ist jedoch, dass unsere moderne Ernährung mit viel Zucker und Weißmehl dieses empfindliche Ökosystem aus dem Takt bringt. In der Folge hungern die „guten“ Bakterien, während sich die „schlechten“ vermehren. Daher fühlen wir uns müde, aufgebläht oder anfällig für Infekte.

Die gute Nachricht

Wir können gegensteuern – und zwar mit dem, was wir täglich in den Einkaufswagen legen.
Denn eine bewusste und vielfältige Ernährung ist die beste Medizin für deine Darmflora.

Zucker – Futter für schlechte Bakterien

Zucker ist der absolute Turbo für schädliche Darmbakterien und Hefepilze. Sie lieben ihn, vermehren sich rasant und verdrängen dadurch unsere guten Helfer.

Die Folge: Dadurch gerät das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht, was sich beispielsweise mit Blähungen, Müdigkeit und Heißhunger bemerkbar macht.

Deshalb mein Tipp: Reduziere bewusst Zucker – denn deine guten Darmbakterien werden es dir mit einem ruhigen Bauch danken.

Salz – nicht ganz so harmlos

Salz ist nicht gleich Salz. Während hochwertiges Meersalz in Maßen okay ist, wird es hingegen problematisch, wenn wir täglich zu viel davon aufnehmen – vor allem durch Fertigprodukte.

Denn zu viel Salz reizt die empfindliche Darmschleimhaut und kann sogar entzündliche Prozesse im Darm fördern. Außerdem stört es das empfindliche Gleichgewicht der Darmflora.

Deshalb mein Rat: Würze lieber mit Kräutern und Gewürzen – denn das schmeckt nicht nur besser, sondern tut auch deinem Darm gut.

Weniger Zucker und Salz

Ich habe mir daher angewöhnt, Fertigprodukte zu meiden – schließlich sind sie die größten Zucker- und Salzsünden.

Stattdessen würze ich einfach mit frischen Kräutern und Knoblauch.

Das Beste daran: Nach ein paar Wochen schmecken einem die natürlichen Aromen viel intensiver – und der Darm atmet auf!

Der Darm braucht Ruhe

Zwischen den Mahlzeiten passiert nämlich etwas Wichtiges: Der Darm räumt auf! Denn in den Pausen zwischen den Mahlzeiten kann er sich von der Verdauung erholen und die sogenannte Magen-Darm-Passage in Ruhe abschließen.

Daher geben lange Pausen – idealerweise 4 bis 6 Stunden – ihm Zeit, Nahrungsreste abzutransportieren und die Darmschleimhaut zu regenerieren.

Feste Essenszeiten

Unser Darm ist nämlich ein Gewohnheitstier. Deshalb liebt er feste Essenszeiten, weil er sich dann auf die Verdauung einstellen kann – so wird die Magensäure pünktlich produziert und die Darmbewegungen laufen synchron.

Im Gegensatz dazu verwirrt wer ständig zwischendurch isst oder zu unregelmäßigen Zeiten, seinen Darm – und überfordert ihn zusätzlich.